Vorbereitet auf die Technologie der Zukunft

Freuten sich über den erfolgreichen Abschluss im neuen Lehrgang: (v.l.n.r.) Dennis Bolm, Barbara Dauven, Oliver Gruse. Foto: TEUTLOFF.

Erster IHK-Lehrgang zur Fachkraft 3D-Drucktechnologie schloss bei TEUTLOFF ab.

An der TEUTLOFF Technische Akademie schlossen kürzlich die Teilnehmer den ersten IHK-geprüften Lehrgangs zur Fachkraft für 3D-Drucktechnologie ab. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu neuen Fertigungstechnologien.

Schicht für Schicht: In einem viereckigen Kasten summt ein Druckerkopf und zieht gleichförmig Linien. Auf der Glasplatte hinterlässt er fein gezogene Spuren. Henning Dette, Dozent für Computer gestützte Fertigung, steht daneben und beobachtet gespannt. „Seit Mitte der 90er Jahre beschäftigt sich die Forschung mit dem 3D-Druck. Das Besondere daran: Direkt vom Computer aus wird ein beliebiges Werkstück konstruiert und schließlich erzeugt – ganz ohne Zwischenschritte oder zusätzliche Werkzeuge. Vom Rechner direkt in die Produktion“, schildert Dette. Seit langer Zeit schon ist der Ausbilder für die TEUTLOFF in der computergestützten Fertigung im Einsatz, vor ein paar Jahren stieg er mit der Akademie zudem in den 3D-Druck ein.

Nach bereits laufenden Kursen mit ähnlicher Thematik wurde nun der erste IHK-geprüfte Lehrgang zur Fachkraft für 3D-Drucktechnologie initiiert. „Damit bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit in diese Technologie einzusteigen“, so Dette. Auch Sabine Mrowczynski, Geschäftsbereichsleiterin für die gewerblich-technische Aus- und Weiterbildung, freut sich sehr über den Start des neuen Angebots der TEUTLOFF: „Ob privat Interessierte oder beruflich in dem Bereich Tätige, der Lehrgang versetzt den Endanwender in die Lage drucken zu können und auch die vielen damit verbundenen Aspekte zu kennen.“ Equipment, Materialien, Programme, Hersteller, die Verwendung fertiger Druckdateien bis hin zur Erstellung eigener Dateien – in dem 64-stündigen Kompaktkurs, der an den TEUTLOFF-Standorten Braunschweig, Wolfsburg und Hannover angeboten wird, werden viele wichtige Themen behandelt. „Dafür haben wir mehrere Dozenten, die sich privat und beruflich schon seit vielen Jahren mit dem 3D-Druck auseinandersetzen“, ergänzt Mrowczynski. 

Mehr dazu in der zugehörigen Pressemitteilung.