Interviews: Techniker Absolventen Wolfsburg und Braunschweig 2017-2018

„Ich würde es jederzeit wieder machen.“

Absolvent Francesco Miscio TEUTLOFF Wolfsburg

Francesco Miscio (39), gelernter CAD-Zeichner/VW-Produktionshelfer, Maschinentechnik Industrial Engineering (schichtbegleitend) am Standort Wolfsburg

1. Wie sind Sie zu TEUTLOFF gekommen?

Über meinen Freundeskreis. Da hat jemand den Techniker an der Akademie gemacht. So habe ich davon gehört. Und ich selbst habe aber auch immer den Drang gehabt, weiterzukommen.

2. Sie sind ja schon ein wenig älter und somit länger aus der Schule raus. Wie schnell haben Sie sich daran gewöhnt, wieder zu lernen?

Das hat mir einfach Spaß gemacht, ich bin da leicht wieder reingekommen. Ich mache ja sonst eine recht monotone Arbeit, da war das eine gute Abwechslung. Ich habe die Infos aufgesaugt wie ein Schwamm. Ich würde es jederzeit wieder machen.

4. Sie haben als einer der Besten mit der Note 1,1 abgeschlossen. Hätten Sie das vorher gedacht?

Nein. Ich habe damals das viert-schlechteste Abi meiner Schule gemacht. Aber ich habe mich hier einfach auf meinen Hosenboden gesetzt und gelernt. Ich habe viel verstanden und konnte auch Vorwissen einbringen.

5. Wie geht es nun weiter für Sie?

Ich werde mich VW-intern bewerben. Es wird sich zeigen.

„Ich habe schon eine neue Stelle und trage nun mehr Verantwortung..“

Techniker Absolvent Dennis Lewinske TEUTLOFF Wolfsburg

Dennis Lewinske (27), gelernter Mechatroniker, Maschinentechnik Industrial Engineering (schichtbegleitend) am Standort Wolfsburg

1. Wie sind Sie zu TEUTLOFF gekommen?

Ich hatte eine Anzeige in der Zeitung gelesen und mich mit meinem Meister unterhalten. Der hat gesagt: Dennis, Du bist jung, mach' Schule! Davon abgesehen hatte mir ein Bekannter viel Gutes erzählt. Mir war auch wichtig, dass ich nur unter der Woche Schule habe, nicht am Wochenende. Das war hier möglich.

2. Wie haben Sie die Zeit an der Akademie empfunden?

Zum Glück bin ich noch nicht allzu lang aus dem Lernen raus. Das Zeitmanagement war eine Herausforderung, aber da hat man sich auch eingearbeitet. Die Dozenten haben uns auch gut geholfen. Insbesondere Dirk-Peter Zach war ein sehr guter Dozent. Der beste Lehrer, den ich je hatte.

3. Wie geht es jetzt für Sie weiter?

Ich habe schon eine neue Stelle angefangen und werde gerade eingearbeitet. Ich trage nun mehr Verantwortung.

4. Das heißt, der Techniker hat sich schon gelohnt für Sie?

Auf jeden Fall!

„Die Dozenten haben uns super unterstützt und sind auf jeden eingegangen.“

Jasmin Krings (25), Technikerin Maschinentechnik, Schwerpunkt Industrial Engineering (Teilzeit) am Standort Braunschweig

1. Wie sind Sie zu TEUTLOFF gekommen?

Durch einen Kollegen. Wir haben über die Möglichkeit der Weiterbildung gesprochen, und das hat mich motiviert. Ich bin gelernte Industriemechanikerin und bin nach meiner Ausbildung in den Talentkreis gekommen – dort fördert VW seinen Nachwuchs. Da bin ich schon mal auf den Geschmack gekommen.

2. Wie haben Sie die vier Jahre empfunden?

Es war hart und sehr anstrengend. Ich habe vier Jahre eine Dauerfrühschicht gemacht, dreimal in der Woche bin ich in die Schule gefahren. Das Privatleben hat auch gelitten. Kurz vor der Halbzeit habe ich gedacht, ich schmeiße alles hin. Aber: Mein Ehrgeiz war auch geweckt. Und auch der Zusammenhalt in der Klasse war toll. Wir haben zum Beispiel gemeinsam gelernt. Die Dozenten haben uns super unterstützt und sind auf jeden eingegangen.

3. Wie geht es jetzt weiter?

Es gibt verschiedene Optionen. Zunächst mache ich bei TEUTLOFF noch meinen Ausbilderschein, dann werde ich mich intern bewerben. Aber auch über ein Studium habe ich schon nachgedacht.

„Ich bereue meine Entscheidung für TEUTLOFF nicht.“

Absolventin Technikerin Maschinentechnik

Yvonne Plumbohm (37), gelernte Industriemechanikerin mit der Fachrichtung Maschinen- und Systemtechnik, Weiterbildung zur Technikerin Fachrichtung Maschinentechnik Industrial Engineering am Standort Braunschweig

Mein Bauchgefühl hat mich zu TEUTLOFF gebracht. Ich wollte mich schon immer weiterqualifizieren und hatte erst einmal überlegt, ob ich an eine staatliche Akademie gehen soll.  Von meinen Kollegen bei Volkswagen habe ich viel Gutes von TEUTLOFF gehört. Das fühlte sich richtig an, also ging ich zu TEUTLOFF und bereue meine Entscheidung nicht.

Eine der größten Herausforderungen für mich war es das Lernen wieder neu zu erlernen. Ich musste mich im Unterricht konzentrieren und mich voll und ganz auf die Fächer einlassen. Jedoch habe ich schnell gemerkt, dass meine grauen Zellen noch funktionieren und mir hat es sogar Spaß gemacht mir neues Wissen anzueignen.

Außerdem bin ich während meiner Weiterbildung bei TEUTLOFF ein halbes Jahr krankheitsbedingt ausgefallen. Durch den Einsatz der Akademieleitung konnte ich nach meiner Genesung wieder voll einsteigen. Dafür bin ich sehr dankbar. 

Ganz besonders gut hat mir die lockere und freundschaftliche Atmosphäre in der Akademie gefallen. Die Dozenten waren stets freundlich und hilfsbereit. Von den Fächern hat mir am meisten die Mitarbeiterführung gefallen.

Nach meinem Abschluss möchte ich bei VW im Bereich Batteriefertigung und Elektro arbeiten. Dementsprechend werde ich mich nochmals weiterbilden. Ein Studium schließe ich ebenfalls nicht aus.  

"Das Besondere an meiner Weiterbildung war der Zusammenhalt in meiner Klasse."

Absolvent Techniker Automotive Engineering

Steven May (28), gelernter Kfz Mechatroniker, Weiterbildung zum Techniker in Vollzeit Fachrichtung Maschinentechnik Automotive Engineering

Nach acht Jahren beim Bund hatte ich die Möglichkeit mich weiterzubilden - und die wollte ich auch nutzen. Die TEUTLOFF Technische Akademie hat einen guten Ruf und viele meiner Kameraden, die ebenfalls dort den Techniker gemacht haben, konnten mir die Akademie empfehlen.

Die größte Herausforderung während meiner Ausbildung hatte ich in der letzten Phase kurz vor meinem Abschluss. Am Ende meiner Weiterbildung musste ich zu einem bestimmten Thema eine Abschlussarbeit schreiben und dieses Thema auch präsentieren. Ich habe bis dahin noch nie wissenschaftlich gearbeitet oder Hausarbeiten verfasst. Durch die Unterstützung meiner Dozenten ist es mir jedoch am Ende gelungen.

Das Besondere an meiner Weiterbildung war definitiv unsere Klasse. Ich habe viele neue Freundschaften geschlossen, was ich anfangs nie vermutet hätte. Unsere Fachdozenten waren stets bemüht und wenn jemand mal Probleme hatte mit dem Lernpensum mitzukommen, wurde dieser nicht zurückgelassen. Die Anforderungen an uns waren zwar sehr hoch, aber wie wir beim Bund so schön zu sagen pflegen: Hart, aber fair!

Ich weiß noch nicht ganz genau in welche Richtung es konkret gehen soll. Vielleicht kommt ein Studium in Frage oder ich bilde mich im Bereich Fahrwerkstechnik für Zweiräder weiter. Zweiräder sind nämlich meine große Leidenschaft.

"Mein Privatleben und die Weiterbildung unter einen Hut zu bringen war die größte Herausforderung"

Absolvent Techniker Industrial Engineering Elektrotechnik

Alexander Saidel (29), gelernter Elektriker für Energie- und Gebäudetechnik, Weiterbildung zum Techniker Elektrotechnik in Teilzeit, Fachrichtung Industrial Engineering

Ich wollte schon immer den Techniker machen. Durch meinen Freundeskreis und meine eigene Recherche bin ich auf die TEUTLOFF Technische Akademie aufmerksam geworden. Da die Akademie einen sehr guten Ruf genießt, habe ich mich direkt angemeldet.

Besonders gut gefallen hat mir, dass wir in vielen Fächern unterstützend begleitet wurden. Die Dozenten waren stets offen für unsere Fragen.

Meine persönliche Herausforderung während meiner Weiterbildung bestand darin, mein Privatleben mit der Weiterbildung zu vereinbaren. Ich habe in den vier Jahren Technikerausbildung geheiratet und bin stolzer Papa geworden. Ohne die Unterstützung meiner Frau hätte ich das alles nicht unter einen Hut bringen können.

Nach meinem Abschluss möchte ich mich mein Glück auf dem Arbeitsmarkt versuchen und mich für den Technikerposten bewerben. Schließlich habe ich genau deswegen eine Weiterqualifizierung bei TEUTLOFF gemacht.