Hinweisgeber
Datenschutzhinweis für den internen Meldekanal der TEUTLOFF Technische Akademie gGmbH
Mit den folgenden Informationen möchten wir Ihnen einen Überblick über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns und Ihre Rechte aus dem Datenschutzrecht geben.
Verantwortliche Stelle
TEUTLOFF Technische Akademie gGmbH
Frankfurter Straße 254
38122 Braunschweig
Telefon: 0531 80905-0
E-Mail: info@teutloff.de
Kontaktdaten unseres Datenschutzbeauftragten
BREDEX GmbH
Lindentwete 1
38100 Braunschweig
edsb@bredex.de
0531 243300
Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung für das Hinweisgeberschutzgesetz
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten im Einklang mit den Bestimmungen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), soweit diese für den Hinweisgeberschutz erforderlich sind. Für die Bearbeitung und Dokumentation der eingehenden Meldungen nutzen wir ein Tool unseres Auftragsverarbeiters Akarion AG. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, wonach zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung die Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich ist. Die zu erfüllende rechtliche Verpflichtung ergibt sich in diesem Fall aus § 13 und §§ 16-18 HinschG. Für besondere Kategorien von Daten gilt hingegen die Rechtsgrundlage gem. Art. 9 Abs. 2 lit. j DSGVO, wofür die gesonderte Rechtsvorschrift in § 10 S. 2 HinSchG geschaffen wurde.
Kategorien personenbezogener Daten
Wir verarbeiten nur solche Daten, die im Sie uns im Zusammenhang mit einer Hinweisgebermeldung zur Verfügung stellen. Denkbar sind alle Kategorien von Daten.
Quellen der Daten
Eine Meldung ist über das Hinweisgeberschutzportal von Akarion möglich und mit dessen Hilfe werden die Daten aufgenommen und verarbeitet.
Empfänger der Daten
Wir geben Ihre personenbezogenen Daten innerhalb unseres Unternehmens ausschließlich an die Personen weiter, die diese Daten zur Erfüllung der gesetzlichen Pflichten für einen Hinweisgeberschutz benötigen. Die zuständigen Personen können eine Fachkunde nachweisen und sind zur Vertraulichkeit verpflichtet. Darüber hinaus dürfen Informationen über die Identität der hinweisgebenden Person oder über sonstige Umstände, die Rückschlüsse auf die Identität dieser Person erlauben, weitergegeben werden, wenn die Weitergabe für Folgemaßnahmen erforderlich ist und die hinweisgebende Person zuvor in die Weitergabe eingewilligt hat. Eine Datenweitergabe an Empfänger außerhalb des Unternehmens erfolgt ansonsten nur, soweit gesetzliche Bestimmungen dies erlauben oder gebieten und/oder uns Ihre Einwilligung vorliegt. Unter diesen Voraussetzungen können Empfänger personenbezogener Daten z. B. sein:
- Öffentliche Stellen und Institutionen bei Vorliegen einer gesetzlichen oder behördlichen Verpflichtung,
- von uns eingesetzte Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO), Dienstleister für unterstützende Tätigkeiten und weitere Verantwortliche im Sinne der DSGVO.
Übermittlung in ein Drittland
Eine Übermittlung in ein Drittland ist nicht beabsichtigt, kann aber aufgrund der Nutzung von Software-Applikationen und Tools nicht ausgeschlossen werden.
Dauer der Datenspeicherung
Wir speichern Ihre personenbezogenen Daten, solange es für den Zweck der Erfassung und Bearbeitung der Hinweisgebermeldung erforderlich ist. Darüber hinaus unterliegen wir verschiedenen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten, die sich aus dem Hinweisgeberschutzgesetz ergeben. Demnach ist gem. § 11 Abs. 5 HinSchG die Dokumentation drei Jahre nach Abschluss des Verfahrens zu löschen. Schließlich richtet sich die Speicherdauer auch nach den gesetzlichen Verjährungsfristen, die z.B. nach den §§ 195 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) in der Regel drei Jahre, in gewissen Fällen aber auch bis zu dreißig Jahre betragen können.
 Ihre Rechte
Jede betroffene Person hat das Recht auf Auskunft nach Art. 15 DSGVO, das Recht auf Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO, das Recht auf Mitteilung nach Art. 19 DSGVO sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO. Darüber hinaus besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde nach Art. 77 DSGVO, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs. Sofern die Verarbeitung von Daten auf Grundlage Ihrer Einwilligung erfolgt, sind Sie nach Art. 7 DSGVO berechtigt, die Einwilligung in die Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten jederzeit zu widerrufen. Bitte beachten Sie, dass der Widerruf erst für die Zukunft wirkt. Verarbeitungen, die vor dem Widerruf erfolgt sind, sind davon nicht betroffen. Bitte beachten Sie zudem, dass wir bestimmte Daten für die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben ggf. für einen bestimmten Zeitraum aufbewahren müssen. Soweit die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nach Art. 6 Abs 1 lit. f DSGVO zur Wahrung berechtigter Interessen erfolgt, haben Sie gemäß Art. 21 DSGVO das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruchgegen die Verarbeitung dieser Daten einzulegen. Wir verarbeiten diese personenbezogenen Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen. Diese müssen Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen oder die Verarbeitung muss der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen dienen.
Erforderlichkeit der Bereitstellung der personenbezogenen Daten
Für die Bearbeitung einer Hinweisgebermeldung liegt eine Erforderlichkeit der Bereitstellung der personenbezogenen Daten vor.
Automatisierte Entscheidungsfindung
Es findet keine automatisierte Entscheidung im Einzelfall im Sinne des Art. 22 DSGVO statt.
Ihr Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde
Ihnen steht ein Beschwerderecht bei der Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen zu (Art. 77 DSGVO)